Neue Hardware für Bitcoin und das Trading

Eine neue Hardware-Wallet für Bitcoin und ein neuer Mini-PC sowie ein größerer OLED-Bildschirm für das Trading mussten her.

Neue Hardware für Bitcoin und das Trading

Bitcoin und Trading sind Eigenverantwortung pur und gehören deswegen zu den aktuellen Lieblingsthemen dieses Blogs. Um beides weiter voranzubringen, bzw. sicherer zu machen, gab es in den letzten Wochen und Monaten einiges an neuer Hardware. Angefangen bei einer neuen Hardware-Wallet, über einen großen Monitor bis hin zu einem leistungsstarken Mini-PC – ich stelle die Neuanschaffungen vor.

Eine Hardware-Wallet mit Fokus auf Sicherheit und Open Source

Bislang habe ich meine Investments in Kryptowährungen auf einem Ledger Nano X abgelegt und sicher in der Eigenverwahrung vorgehalten. Mit dem tieferen Eindringen in den Kaninchenbau von Bitcoin und der Erkenntnis, dass Altcoins keine neuen Probleme lösen und obendrein ziemlich hässlich bei der Steuer sein können, habe ich den Entschluss gefasst, künftig neben meinen Aktien-Beteiligungen ausschließlich in Bitcoin zu sparen. Genau für dieses Vorhaben habe ich mir eine neue Hardware-Wallet besorgt: Die BitBox02 aus der Schweiz*.

Dabei handelt es sich um einen kleinen USB-Stick, der sich durch seine Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und vor allem durch die Verwendung von Open-Source-Software von anderen Anbietern abhebt. Letzteres macht den Quellcode öffentlich, womit dieser für alle einsehbar ist und geprüft werden kann. Zwar kann ich keinen Code lesen, jedoch gibt es da draußen einige Bitcoiner, die ein Interesse daran haben, etwaige Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen und schnellstmöglich zu beheben, wodurch die Integrität und Zuverlässigkeit erheblich gesteigert werden kann.

Außerdem kann die BitBox02 mit der eigenen Full Node kommunizieren, um sich nicht Abhängig von Drittanbieter-Nodes, die potenziell alle Aktivitäten mitschreiben oder gar Transaktionen manipulieren könnten. Die Daten bleiben stets im eigenen Besitz. Vor allem aber lässt sich die BitBox02* mit einer zusätzlichen Passphrase und damit quasi einem 25. Wort weiter absichern. Sie dient als zusätzliche Sicherheitsebene über die bereits vorhandene Seedphrase. Kommt jemand anders in den Besitz der 24. Wörter, so erhält dieser trotzdem keinen Zugriff auf die eigene Wallet, da er die Passphrase nicht kennt, worüber eine komplett neue Wallet abgeleitet wird. Nur wer beide Faktoren kennt, erhält den Zugriff.

Eine Phassphrase als 25. Wort

Das macht auch dann Sinn, wenn man einmal unter Zwang dazu gebracht werden sollte, die Passphrase herauszugeben. Dann nennt man einfach eine andere Passphrase, deren Wallet man vorher mit ein paar Sats befüllt hat oder gibt dem Angreifer nur seine 24 Wörter preis, wo ebenfalls nur wenige Sats liegen. Niemand wird jemals herausfinden können, wie viele und welche Passphrasen man im Einsatz hat. Obwohl die BitBox02* auf Sicherheit und Open Source setzt, ist sie dennoch sehr benutzerfreundlich. Die intuitive Benutzeroberfläche und die leicht verständliche Anleitung ermöglichen selbst weniger technisch versierten Nutzern eine einfache Handhabung.

Gerade bei größeren Bitcoin-Beständen und weiter steigenden Kursen, ist die Sicherheit das wichtigste Kriterium bei der Verwahrung. „Better safe, than sorry!“ Die BitBox02 wird zwar auch bei Amazon* angeboten, kostet dort mit über 180 Euro* jedoch deutlich mehr als direkt beim Hersteller. Bei BitBox selbst ist die Hardware-Wallet in der Bitcoin-only-Version ab etwa 150 Euro* zu haben. Ich empfehle den Kauf immer direkt über den Hersteller, um sicher zu gehen, dass das Produkt nicht manipuliert ist.

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  • Kostenlose Begleit-App: BitBoxApp und Hardware-Brieftasche sind die einzigen Dinge, die Sie brauchen, um Bitcoin mit Leichtigkeit zu kaufen, zu sichern und zu verwenden.
  • Einfache Sicherung: Inklusive microSD-Karte für sofortige Sicherung und Wiederherstellung, sodass keine Papieraufzeichnungen von Wiederherstellungswörtern erforderlich sind (es sei denn, Sie wollen).
  • Open-Source: Komplett Open-Source-Kirmware und App, plus Röntgenstrahlen der Hardware, damit Drittanbieter-Experten unseren Code und das Produkt überprüfen können, um sicherzustellen, dass es keine Fehler gibt.

Letzte Aktualisierung am 18.06.2026 um 05:08 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Geekom GT1 Mega Mini AI PC

Mein tägliches Trading habe ich bislang über einen älteren Dell Optiplex durchgeführt. Der kam in den letzten Monaten jedoch immer mehr ins Schwitzen, wenn der Orderflow gelesen werden sollte oder hing hinterher, wenn der Markt durch Nachrichten getrieben schneller wurde. Ein neues System mit stärkerer Hardware musste her.

Ich habe mich für den Geekom GT1 Mega Mini AI PC entschieden. Dieser fällt mit Abmessungen von 135 x 132 x 46,9 mm erstaunlich kompakt aus und macht optisch in Anlehnung an den Mac mini von Apple einiges her. Unter der Haube hat er einen mobilen Meteor-Lake-Prozessor samt der integrierten Arc-Grafik zu bieten. Der Intel Core Ultra 9-185H ist das Spitzenmodell der Serie und kann mit insgesamt Rechenkernen mit einem Takt von bis zu 5,1 GHz auf sich aufmerksam machen. Dazu gibt es eine 1 TB große NVMe-SSD und üppige 32 GB an DDR5-Arbeitsspeicher, was für den Trading-Alltag mehr als ausreichend ist – vor allem, wenn man auf eher schlanke Software wie SierraChart setzt.

Zur weiteren Ausstattung gehören moderne Schnittstellen bis hin zu USB 4, zwei schnelle 2,5-Gbit/s-Netzwerkbuchsen, HDMI 2.0 und ein integrierter SD-Kartenleser sowie ein WiFi-7- und Bluetooth-5.4-Modul. Vorinstalliert ist außerdem Windows 11 Pro, worüber ich mich per Remote Desktop direkt von meinem MacBook aufschalten kann. Dabei erweist sich der kleine Rechenkünstler als sehr effizient und laufruhig.

Das Ganze hat allerdings seinen Preis: 899 Euro* werden für den Geekom Mega Mini AI PC aufgerufen.

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42-Zöll-Display mit OLED-Technik

Um einen besseren Überblick über das Marktgeschehen im Futures-Trading zu erhalten, habe ich mir einen neuen Monitor angeschafft. Der KTC G42P5 kommt auf eine Bildschirmdiagonale von stattlichen 42 Zoll und baut bereits auf der OLED-Technik auf, was für satte Farben und hohe Kontraste sorgt. Das Display arbeitet mit hochauflösenden 3.840 x 2.160 Bildpunkten und erreicht eine Bildwiederholrate von bis zu 138 Hz. Die Farbraum-Abdeckung des LG-Panels wird mit 133 % für den sRGB-Farbraum angegeben, bei DCI-P3 sollen es 99 % sein. Die Farbverarbeitung erfolgt mit 10 Bit.

Knapp über 1.100 Euro* werden für den KTC G42P5 fällig.

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Andreas Stegmüller

Andreas Stegmüller

Ist Gründer und Betreiber dieses Blogs. Hat während seiner mehr als zehnjährigen Redakteurs-Laufbahn schon für mehrere große Medien zu den unterschiedlichsten Themen geschrieben. Die Börse ist seit 2016 seine Leidenschaft.

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