Wer sich regelmäßig mit Finanzen, Investments, Krypto und Zahlungsverkehr beschäftigt, merkt schnell: Nicht ein einzelnes Konto oder eine einzelne App löst alles. Für mich hat sich deshalb über die Zeit ein Setup etabliert, bei dem jede Bank, jedes Depot und jedes Tool eine ganz bestimmte Aufgabe übernimmt. Manche Anwendungen nutze ich für den Alltag, andere für die Vermögensübersicht, wieder andere für Steuern, Dividenden oder Liquiditätsmanagement.
Wichtig ist dabei hauptsächlich eines: die Übersicht. Ich möchte schnell sehen, wo mein Geld liegt, wie sich mein Portfolio entwickelt, welche Cashflows anstehen und welche Tools mir Arbeit abnehmen. Genau deshalb setze ich nicht auf eine einzige Lösung, sondern auf ein Zusammenspiel aus Bankkonten, Depots, Karten, Tracking-Tools und Software.
In diesem Artikel stelle ich mein aktuelles Finanz-Setup vor. Das ist keine pauschale Empfehlung für jeden, sondern ein ehrlicher Einblick in die Anbieter und Programme, die ich persönlich für meinen finanziellen Alltag nutze.
bunq als Alltagskonto
bunq nutze ich vor allem als moderne Alltagsbank, wenn es um Flexibilität, Übersicht und schnelles digitales Banking geht. Gerade wenn man mehrere finanzielle Töpfe parallel verwalten möchte, ist es extrem praktisch, Zahlungen und Budgets sauber voneinander zu trennen, ohne sich durch veraltete Bankoberflächen kämpfen zu müssen.
Was ich an bunq besonders schätze, ist der mobile Ansatz. Viele Dinge, für die man bei klassischen Banken unnötig lange braucht, lassen sich hier direkt in der App erledigen. Für den täglichen Zahlungsverkehr, spontane Überweisungen und eine klare Trennung verschiedener Ausgabenbereiche ist das für mich eine sehr angenehme Lösung. Das Aufteilen von Budgets auf über 25 eigenständige IBAN-Konten ist unschlagbar!
Scalable Capital als mein Broker
Scalable Capital ist für mich ein zentraler Baustein, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht. Ich nutze das Depot vordergründig für Aktien, ETFs und den strukturierten Aufbau meines Portfolios. Die Oberfläche ist übersichtlich, der Einstieg unkompliziert.
Besonders wichtig ist mir die klare Trennung zwischen Investieren und bloßem Herumspielen. Scalable Capital ist für mich kein Ort für ständiges Hin und Her, sondern eher die Plattform für planbares Investieren, regelmäßige Sparpläne und eine einfache Depotführung.
Curve MasterCard als Bezahlkarte
Die Curve MasterCard bündelt mehrere Karten und Zahlungsquellen in einer einzigen Lösung. Statt im Alltag ständig zwischen verschiedenen Karten zu wechseln, nutze ich Curve als praktische Schaltzentrale, um Zahlungen flexibler zu organisieren und den Überblick zu behalten.
Gerade wenn man viele unterschiedliche Konten, Karten und Finanzprodukte parallel verwendet, kann eine solche Lösung den Zahlungsverkehr deutlich vereinfachen. Hinzu kommt, dass es eine schöne Metallkarte mit attraktivem Cashback ist und eine übersichtliche und einfach gestaltete App bietet.
Crypto.com Visa für mehr Cashback
Oftmals landen die Zahlungen über Curve direkt bei der Visa-Karte von Crypt.com. Sie ist für mich deshalb interessant, weil sie den Übergang zwischen der Krypto-Welt und dem normalen Zahlungsalltag deutlich greifbarer macht.
Besonders attraktiv ist das Cashback, das mir bei meinem Pro-Stake 3 % für jeden getätigten Umsatz in CRO gewährt, die ich sammle und dann vielleicht bei steigenden Kursen zu teureren Preisen verkaufen kann und somit bei meinen alltäglichen Ausgaben noch mehr spare. Außerdem: Wer seine CRO stetig vermehrt, erhält zusätzliche Boni, die das Wachstum noch schneller vorantreiben.
Mein Broker
Scalable Capital
Stark für Nutzer, die viele ETF-Sparpläne, eine moderne App und ein insgesamt rundes Produkterlebnis suchen.
- Viele Sparpläne
- Moderne Nutzerführung
- Starke Allround-Lösung
Meine Bank
bunq
Gut für Nutzer, die möglichst viele Unterkonten und ein modernes Banking-Erlebnis mit vielen Features suchen. Es ist die Digitalbank.
- Sehr gute Mobile-App
- Viele Funktionen
- Klare Preisstruktur
Meine Bezahlkarte
Crypto.com Visa
Gut für Nutzer, die Krypto und Alltagszahlungen verbinden und zusätzliches Cashback mitnehmen möchten.
- Moderne Mobile-App
- Cashback-Vorteile
- Verknüpfung mit Krypto
BBVA als Tagesgeldersatz
Für meine kurzfristigen Cashreserven habe ich ein Konto bei der BBVA, welches ich ausschließlich als Tagesgeldersatz nutze, bzw. als Ort für Liquidität, die ich nicht sofort investieren möchte. Nicht jedes Geld soll dauerhaft auf einem Girokonto liegen, aber genauso wenig gehört jede Reserve direkt ins Risiko. Für genau diesen Mittelweg sind solche Lösungen aus meiner Sicht sinnvoll.
Der Grund, weshalb es BBVA geworden ist, ist einfach der Zins: Zur Eröffnung erhielt ich für ein Jahr starke 3,5 % p.a., und obendrein gibt es für die ersten 250 Euro Umsatz jeden Monat 3 % zusätzliches Cashback. Wenn das Angebot ausläuft, ziehe ich wohl zum nächsten guten Angebot weiter.
Monefit als Lückenschließer
Mit Monefit schließe ich die Lücke zwischen unproduktiver Liquidität und klassischem Investment. Nicht jedes Geld soll sofort in Aktien, ETFs oder Krypto fließen. Ein Teil des Kapitals muss für mich flexibel bleiben, aber idealerweise trotzdem nicht komplett ungenutzt herumliegen.
Genau in diesem Bereich sehe ich P2P-Kredite als sinnvolle Ergänzung. Die 7,5 % Jahreszins, die ich sogar täglich anteilsmäßig ausbezahlt bekomme, sorgen für einen zusätzlichen Cashflow in der Monatsbilanz.
Bondora als Platzhirsch
Zusätzlich zu Monefit nutze ich Bondora als Platzhirsch der P2P-Branche und sorge so für ein bisschen Diversifikation im P2P-Sektor. Hier gibt es mit 6,5 % zwar nicht ganz so hohe Zinsen wie bei Monefit, dafür ist kein Anbieter so lange am Markt aktiv, wie Bondora. Das schafft zusätzliches Vertrauen!
Strike.me für Bitcoin
Meine Sparpläne für Bitcoin laufen ausschließlich über Strike.me. Die App ist nicht nur besonders komfortabel und einfach aufgebaut, auch die Kosten sind äußerst niedrig. Wer schon ein paar Ausführungen dabei ist, bekommt seine regelmäßigen Sparpläne komplett gratis und auch die Spreads bleiben erschwinglich. Ich kaufe damit sogar täglich Bitcoin, um die teils hohe Volatilität auszugleichen.
Haben sich genügend Satoshis auf dem Konto angesammelt, überweise ich sie direkt auf meine Hardware-Wallet Bitbox02 – auch das komplett ohne Gebühren. Außerdem eignet sich Strike.me hervorragend zum Orangepillen, da man hier wie bei PayPal einfache Transaktionen untereinander verschicken kann.
P2P-Anbieter
Monefit
Gut für Nutzer, die freie Liquidität attraktiver parken möchten und eine einfache Alternative zwischen Girokonto und klassischem Investment suchen.
- Einfache Nutzung
- Tägliche Verzinsung
- Zusätzliche Laufzeitoptionen
P2P-Anbieter
Bondora
Gut für Nutzer, die eine einfache P2P-Lösung mit Fokus auf Komfort, täglicher Verfügbarkeit und automatisiertem Investieren suchen. Der Platzhirsch unter den P2P-Anbietern!
- Sehr einfacher Einstieg
- Tägliche Zinsgutschrift
- Hohe Liquidität
Bitcoin-Broker
Strike.me
Gut für Nutzer, die Bitcoin einfach kaufen, senden und im Alltag praktisch nutzen möchten, ohne eine überladene Krypto-App zu verwenden. Bessere Konditionen gibt es nicht!
- Minimalistische App
- Niedrige Gebühren
- Fokus auf Bitcoin
MoneyMoney als Banking-App
MoneyMoney ist für mich eines der besten Programme, wenn es um die zentrale Verwaltung verschiedener Konten am Desktop geht und vor allem darum, den Überblick über meine Geldflüsse zu behalten. Während viele Banking-Apps nur mobil zuverlässig funktionieren, mag ich für echte Übersicht und Kontrolle nach wie vor eine starke Desktop-Lösung.
Ich nutze die Software, um Bankbewegungen, Konten und Zahlungsströme gebündelt an einem Ort zu haben. Gerade wenn man nicht nur ein einzelnes Girokonto hat, sondern mehrere Banken und Finanzprodukte parallel nutzt, spart das enorm viel Zeit.
Portfolio Performance für die Analyse
Portfolio Performance ist für mich das Tool, um die Entwicklung meines Gesamtvermögens nicht nur zu sehen, sondern wirklich auch zu verstehen. Ein Broker zeigt mir meistens nur ein Depot. Ich möchte aber eine übergreifende Sicht auf verschiedene Positionen, Einstandswerte, Ausschüttungen, Renditen und Entwicklungen über längere Zeiträume hinweg.
Genau dafür ist Portfolio Performance ideal. Ich kann mein Gesamtportfolio sauber analysieren und bin nicht davon abhängig, wie eine einzelne App ihre Zahlen darstellt. Wer tiefer in seine Performance eintauchen möchte und mehr will als eine hübsche Broker-Oberfläche, kommt an diesem Tool kaum vorbei.
Blockpit für die Steuer
Sobald man mehr als nur ein oder zwei Krypto-Transaktionen macht, wird das Thema Dokumentation schnell unangenehm. Genau an diesem Punkt ist Blockpit für mich wichtig geworden. Ich nutze das Tool, um meine Krypto-Aktivitäten strukturiert zu erfassen und daraus eine nachvollziehbare Übersicht für die steuerliche Einordnung zu bekommen.
Der große Vorteil liegt für mich nicht nur im Reporting, sondern vor allem in der Entlastung. Anstatt Transaktionen manuell aus verschiedenen Wallets, Börsen und CSV-Dateien zusammenzuziehen, habe ich lieber ein System, das Ordnung in diese Daten bringt. Gerade für alle, die länger im Kryptobereich aktiv sind, ist ein solches Tool fast schon Pflicht.
Divvy Diary für Dividenden
Divvy Diary ist für mich nützlich, wenn ich den Blick auf Ausschüttungen und Dividenden richte. Während viele Depot-Apps den Fokus eher auf Kursbewegungen legen, interessiert mich bei Dividendenwerten und ETFs eben auch, wann Zahlungen anstehen und wie sich mein passiver Cashflow entwickelt.
Ich mag daran besonders den klaren Fokus. Statt in einer allgemeinen Depotansicht nach einzelnen Ausschüttungen zu suchen, habe ich mit Divvy Diary ein spezialisiertes Tool für genau diesen Bereich. Das hilft, wenn man Erträge besser planen, vergleichen und über längere Zeit beobachten möchte.
Portfolio-Tool
Portfolio Performance
Gut für Nutzer, die ihr gesamtes Vermögen über mehrere Depots und Konten hinweg unabhängig auswerten möchten und Wert auf maximale Kontrolle legen.
- Kostenlos, Open Source
- Detaillierte-Analysen
- Starke Allround-Lösung
Krypto-Tool
Blockpit
Gut für Nutzer, die ihre Krypto-Transaktionen sauber dokumentieren und die Steuerseite möglichst effizient abwickeln möchten. Viele Coins und Länder werden unterstützt.
- Automatische Erfassung
- Schnelle Steuerberichte
- Breite Unterstützung
Dividendenkalender
Divvy Diary
Gut für Nutzer, die ihre Dividenden, Ausschüttungen und künftigen Cashflows übersichtlich planen möchten.
- Fokus auf Dividenden
- Persönlicher Dividendenkalender
- passives Einkommen im Überblick
Warum ich mehrere Tools parallel nutze
Viele fragen sich an diesem Punkt, ob so viele Anbieter nicht eher kompliziert statt praktisch sind. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie sauber man die Zuständigkeiten trennt. Für mich funktioniert das Modell deshalb gut, weil nicht jedes Tool alles können muss.
Meine Bank ist nicht automatisch mein bestes Auswertungstool. Mein Broker ist nicht automatisch mein Haushaltsbuch. Und meine Krypto-App ist nicht automatisch meine Steuerlösung. Sobald man diese Rollen klar verteilt, entsteht kein Chaos, sondern ein deutlich effizienteres Gesamtsystem.
Am Ende geht es für mich nicht darum, möglichst viele Apps zu besitzen. Es geht darum, mit den richtigen Werkzeugen bessere Entscheidungen zu treffen. Genau dafür habe ich mein persönliches Finanz-Setup über die Jahre aufgebaut.
Letzte Aktualisierung am 4.04.2026 um 17:33 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API



