20-Jahres-Plan: Mit 100 Euro im Monat zum Vermögen

Mit 100 Euro im Monat Vermögen aufbauen: Dieser Ratgeber zeigt, wie ETF-Sparpläne, Zinseszins, Realrendite und Steuern zusammenwirken.

20-Jahres-Plan: Mit 100 Euro im Monat zum Vermögen

Hundert Euro. Das ist weniger als viele für ihren Smartphone-Tarif samt Endgerät ausgeben. Und doch reicht dieser Betrag, um – konsequent und langfristig angelegt – ein substanzielles Vermögen aufzubauen. Dieser Artikel zeigt, wie das funktionieren kann, welche Rendite-Szenarien realistisch sind und welche Fehler dabei vermieden werden sollten.

Der häufigste Grund, warum Menschen nicht mit dem Investieren beginnen, ist nicht Geldmangel. Es ist die Überzeugung, dass sich der Aufwand erst „richtig lohnt„, wenn man größere Summen anlegen kann. „Mit 100 Euro im Monat kann ich doch nichts bewegen!“ – dieser Gedanke verhindert mehr Vermögensaufbau als jede schlechte Anlageentscheidung.

Das ist ein Denkfehler, und er hat einen Namen: das Unterschätzen des Zinseszinses über lange Zeiträume. Wer früh anfängt, gibt seinem Geld Zeit zu wachsen. Wer wartet, bis er „genug“ hat, verliert die wertvollste Ressource überhaupt: Zeit.

Hinzu kommt die Hürde der Ersteinrichtung. Ein Depot zu eröffnen, einen ETF auszusuchen, einen Sparplan einzurichten – das klingt nach viel Aufwand für jemanden, der sich noch nie damit beschäftigt hat. Die Botschaft vorab: Man benötigt kein Fachwissen, kein großes Vermögen und keine tägliche Börsenbeobachtung. Man benötigt lediglich Geduld und vor allem einen klaren Plan.

Die Macht des Zinseszinses: das wichtigste Werkzeug

Man stelle sich vor, man legt 100 Euro auf ein normales Sparkonto mit 0 % Zinsen. Nach 20 Jahren hat man 24.000 Euro. Genau das, was man eingezahlt hat – nicht mehr. Aufgrund der Inflation aber deutlich weniger Kaufkraft.

Jetzt stellt man sich vor, das Geld würde jedes Jahr um 6 % wachsen. Im ersten Jahr bringt das durchschnittliche Kapital vielleicht 36 Euro an Zinsen. Klingt unspektakulär. Aber diese Zinsen werden im nächsten Jahr selbst verzinst. Und die Zinsen der Zinsen ebenfalls. Dieser Effekt beschleunigt sich mit der Zeit – und genau das macht den Unterschied.

In der Finanzwelt wird oft zitiert, der Zinseszins sei „das achte Weltwunder“ – ein Ausspruch, der häufig Albert Einstein zugeschrieben wird, für den sich jedoch kein verlässlicher Beleg findet. Das Prinzip dahinter ist mathematisch unbestreitbar.

Ein konkretes Beispiel zum Einstieg: Wer mit 25 Jahren beginnt, 100 Euro monatlich bei 6 % p.a. anzulegen, hat mit 45 Jahren rund 46.000 Euro. Wer erst mit 35 beginnt und zehn Jahre später aufhört, kommt auf nur etwa 16.400 Euro – obwohl er die gleiche monatliche Summe eingezahlt hat. Die frühen Jahre sind die wertvollsten.

Was aus 100 Euro im Monat werden kann

Die folgende Tabelle zeigt, wie sich eine monatliche Einzahlung von 100 Euro bei verschiedenen Jahresrenditen entwickelt. Die Berechnungen nutzen die Zinseszins-Formel für regelmäßige Einzahlungen. Als Vergleich: Die reine Einzahlungssumme ohne Zinsen beträgt nach zehn Jahren 12.000 Euro, nach 15 Jahren 18.000 Euro und nach 20 Jahren 24.000 Euro.

Die Werte wurden mit der Future-Value-of-Annuity-Formel (FV = PMT × [((1 + r)^n − 1) / r]) bei monatlicher Verzinsung berechnet: PMT = 100 Euro, r = Jahreszins ÷ 12, n = Laufzeit in Monaten.

AnlagezeitraumEinzahlungen gesamtRendite 4 % p.a.Rendite 6 % p.a.Rendite 8 % p.a.
10 Jahre12.000 Euro14.725 Euro16.388 Euro18.295 Euro
15 Jahre18.000 Euro24.609 Euro29.082 Euro34.604 Euro
20 Jahre24.000 Euro36.677 Euro46.204 Euro58.902 Euro

Was diese Zahlen bedeuten: Bei einer angenommenen Rendite von 6 % p.a. und 20 Jahren Laufzeit wächst das eingezahlte Kapital von 24.000 Euro auf rund 46.204 Euro. Davon sind etwa 22.204 Euro reiner Zinseszins-Effekt – also Geld, das Geld verdient hat.

Das 8-%-Szenario mag optimistisch wirken. Historisch hat der MSCI World Index über lange Zeiträume ähnliche Renditen erzielt: Von 1975 bis Ende 2024 erzielte der Index auf Eurobasis (Netto, Dividenden reinvestiert) im Jahresdurchschnitt rund 9,7 % p.a. (Quelle: Scalable Capital / MSCI-Renditedreieck). Für Planungszwecke empfehlen viele Finanzexperten jedoch, eher mit 6 bis 7 % p.a. zu rechnen, um Kosten, Steuern und mögliche schwächere Marktphasen einzukalkulieren. Renditen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft. Das 4-%-Szenario ist dagegen eher konservativ und berücksichtigt mögliche Kostenabzüge und schwächere Marktphasen. Irgendwo dazwischen wird man statistisch landen.

Wichtig: Diese Szenarien sind Modellrechnungen, keine Prognosen. Tatsächliche Renditen schwanken von Jahr zu Jahr erheblich. In manchen Jahren kann der Wert des Depots natürlich auch kräftig fallen.

Welche Anlageformen kommen infrage?

Bevor man anfängt, lohnt ein kurzer Blick auf die wichtigsten Optionen:

  • Tagesgeld: Sicher, aber die Zinsen liegen langfristig deutlich unter dem, was Aktienmärkte erzielen können. Für das Notgroschen-Polster geeignet, für langfristigen Vermögensaufbau allein zu wenig.
  • Robo-Advisor: Automatisierte Geldanlage, die das Geld nach einem festgelegten Risikoprofil anlegt. Bequem und gut für Einsteiger, aber meist mit höheren Kosten als ein selbst verwalteter ETF-Sparplan verbunden.
  • ETF-Sparplan: Ein börsengehandelter Indexfonds, der automatisch und regelmäßig bespart wird. Geringe Kosten, breite Streuung, einfache Handhabung. Für die meisten Einsteiger das geeignetste Vehikel zum langfristigen Vermögensaufbau.

Warum der ETF-Sparplan für Einsteiger die erste Wahl ist

Ein ETF bildet meist einen Aktienindex nach – etwa den MSCI World, der rund 1.400 bis 1.700 Unternehmen aus mehr als 20 Industrieländern umfasst (die genaue Anzahl variiert, da der Index regelmäßig angepasst wird). Wer in einen solchen investiert, streut sein Kapital automatisch auf tausende Unternehmen gleichzeitig.

Das hat mehrere Vorteile:

  • Niedrige Kosten: Die laufenden Kosten eines ETF liegen bei gängigen MSCI-World-ETFs (z. B. von iShares, Xtrackers oder Vanguard) oft bei 0,1 bis 0,3 % pro Jahr. Aktiv verwaltete Fonds kosten häufig das Fünf- bis Zehnfache.
  • Keine Einzeltitel-Risiken: Ein Unternehmenskonkurs trifft dein Portfolio nur minimal, weil in Hunderte andere Firmen gleichzeitig investiert wurde.
  • Automatisierbar: Man richtet den Sparplan einmal ein und muss sich danach kaum noch darum kümmern.
  • Transparenz: Man weiß jederzeit, worin investiert wurde.

Welchen ETF wählen?

Zwei Indexkonzepte werden unter deutschen Sparplan-Anlegern besonders häufig diskutiert:

  • MSCI World: Bildet Unternehmen aus entwickelten Industrieländern ab. Technisch gesehen enthält der Index keine Schwellenländer (Emerging Markets). Ein Großteil des Index entfällt auf US-amerikanische Unternehmen – die USA-Gewichtung liegt je nach aktuellem Stand bei rund 65 bis 70 % (genaue Angaben in den jeweils aktuellen MSCI-Factsheets).
  • FTSE All World / MSCI ACWI: Diese Indizes gehen einen Schritt weiter und schließen auch Schwellenländer ein, zum Beispiel China, Indien und Brasilien. Die Streuung ist damit noch breiter.

Keiner dieser Indizes ist „besser“ als der andere – sie unterscheiden sich im Umfang der geografischen Abdeckung und in der Risikostruktur. Für wen welcher Index besser passt, hängt von der persönlichen Risikotoleranz und der Anlageüberzeugung ab.

Broker-Auswahl – Worauf man achten sollte

Ein Depot ist das Konto, auf dem die ETF-Anteile gelagert werden. Bei der Wahl eines Brokers sollte man auf folgende Punkte achten:

  • Sparplan-Gebühren: Manche Broker bieten Sparpläne ab einem Euro monatlich kostenlos an, andere verlangen eine Transaktionsgebühr pro Ausführung. Bei 100 Euro monatlichem Sparplan können selbst 1,50 Euro Gebühr pro Ausführung 1,5 % Kostenquote bedeuten – ein relevanter Faktor über 20 Jahre.
  • Mindestbeträge: Die meisten modernen Neobroker ermöglichen Sparpläne bereits ab 1 oder 10 Euro pro Monat. Klassische Filialbanken haben oft höhere Mindestgrenzen.
  • Einlagensicherung und Regulierung: Das Depot selbst – also die ETF-Anteile – ist als Sondervermögen geschützt und fällt nicht in die Insolvenzmasse des Brokers. Dennoch sollte auf eine BaFin-regulierte oder europäisch regulierte Plattform geachtet werden.
  • Produktauswahl: Nicht jeder Broker bietet jeden ETF als Sparplan an. Vorab muss daher überprüft werden, ob das Produkt, das man besparen möchte, beim gewählten Anbieter verfügbar ist.

Aktuelle Sparplan-Gebühren: Viele deutsche Neobroker bieten ETF-Sparpläne inzwischen kostenlos an. Trade Republic und Scalable Capital führen Sparpläne ohne Ausführungsgebühr aus, auch Flatex bietet über 1.600 ETF-Sparpläne gebührenfrei an (Stand: Anfang 2026). Ein Kostenvergleich vor der Depoteröffnung lohnt sich daher.

Top-Empfehlung

9.0

★★★★★

Scalable Capital

Stark für Nutzer, die viele ETF-Sparpläne, eine moderne App und ein insgesamt rundes Produkterlebnis suchen.

  • Viele Sparpläne
  • Moderne Nutzerführung
  • Starke Allround-Lösung

Einsteiger

8.0

★★★★☆

Trade Republic

Gut für Nutzer, die möglichst einfach starten und ihre Investments vor allem mobil verwalten wollen.

  • Sehr simpler Einstieg
  • Mobile-first Ansatz
  • Klare Preisstruktur

ETF-Fokus

7.0

★★★★☆

ING Direkt-Depot

Sinnvoll für Nutzer, die eher klassisch investieren und größeren Wert auf Markenvertrauen und Stabilität legen.

  • Vertrauensstarke Marke
  • Solides ETF-Angebot
  • Langfristig orientiert

Inflationsbereinigung – Was Vermögen in 20 Jahren wirklich wert?

Die Tabellenwerte oben sind Nominalwerte: Sie zeigen, wie viel Euro man in 20 Jahren auf dem Depot haben dürfte. Sie sagen allerdings noch nichts darüber aus, was man mit diesem Geld tatsächlich kaufen kann.

Inflation nagt an der Kaufkraft. Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2 % p.a. – dem mittelfristigen Zielwert der Europäischen Zentralbank – sinkt die Kaufkraft von 1 Euro in 20 Jahren auf etwa 67 Cent.

Das bedeutet: Die nominalen 46.204 Euro (6 %-Szenario, 20 Jahre) haben eine Kaufkraft von rund 31.094 Euro in heutigen Preisen (Berechnung: 46.204 € ÷ 1,02²⁰ = 46.204 Euro × 0,6730).

Das klingt nach einer herben Relativierung. Ist es auch – aber nur im Vergleich zum Nominalwert. Der entscheidende Punkt: Auch wenn man das Geld auf dem Tagesgeldkonto gelassen hätte, wäre es vom gleichen Kaufkraftverlust betroffen. Der Unterschied ist, dass man bei einem ETF-Sparplan zumindest eine Chance hat, die Inflation zu schlagen.

Die Rendite nach Abzug der Inflation nennt man Realrendite. Bei 6 % Nominalrendite und 2 % Inflation ergibt sich nach der exakten Fisher-Formel [(1 + 0,06) ÷ (1 + 0,02) − 1] eine Realrendite von rund 3,9 % – was historisch als respektables Ergebnis für Privatanleger gilt.

Typische Anfängerfehler – und wie sie vermieden werden

  • Market Timing: Warten, bis die Kurse „günstig“ sind oder angekündigt einen Einbruch abwarten, ist verlockend – und fast immer kontraproduktiv. Studien zeigen, dass selbst professionelle Fondsmanager den Markt langfristig nicht zuverlässig timen können. Laut den regelmäßig erscheinenden SPIVA-Berichten von S&P Dow Jones Indices underperformen über lange Zeiträume die große Mehrheit der aktiv verwalteten Fonds ihren Vergleichsindex. Wer seinen Sparplan einfach laufen lässt, profitiert vom Cost-Average-Effekt: Er kauft automatisch mehr Anteile, wenn die Kurse niedrig sind, und weniger, wenn sie hoch sind.
  • Zu häufiges Umschichten: Jede Transaktion kostet entweder direkt Gebühren oder zumindest Zeit und Nerven und ggf. sogar Steuern. Wer nach jedem Markteinbruch umschichtet oder auf den nächsten „heißen“ Trend aufspringt, zerstört langfristig Rendite.
  • Falsche Erwartungen: Die Tabellenwerte oben gelten für gleichbleibende Renditen – die Realität sieht volatiler aus. In manchen Jahren verliert man 20 oder 30 % des Depotwerts. Das ist normal und gehört zum Prozess. Wer das nicht einkalkuliert, verkauft im Tief.
  • Den Notgroschen vergessen: Wer alles investiert und dann eine unerwartete Ausgabe hat, muss möglicherweise im schlechtesten Moment verkaufen. Empfehlenswert ist, vor dem Investieren einen Puffer von drei bis sechs Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto zu halten.

Die Psychologie des langen Atems – Wie man 20 Jahre durchhält

Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit. In dieser Zeitspanne wird man ziemlich sicher Börsencrashs erleben, politische Krisen durchlaufen oder möglicherweise persönliche Rückschläge hinnehmen müssen. Das alles testet die eigene Disziplin.

Folgende Strategien helfen:

  • Automatisieren statt aktiv entscheiden: Ein Dauerauftrag auf den Sparplan sorgt dafür, dass das Geld automatisch fließt – unabhängig von Stimmung, Marktlage oder Ablenkung. Was nicht aktiv entschieden werden muss, wird nicht sabotiert.
  • Nicht täglich ins Depot schauen: Tägliche Kursbeobachtung erhöht die Wahrscheinlichkeit emotionaler Fehlentscheidungen. Viele erfahrene Anleger schauen nur quartalsweise oder jährlich nach.
  • Kurseinbrüche als Einkaufsgelegenheit umdeuten: Wenn der Markt 30 % fällt, kauft der Sparplan die gleichen ETF-Anteile zu 30 % Rabatt. Statt Panik ist Nüchternheit die richtige Reaktion.
  • Das Ziel vor Augen halten: Man sollte sich aufschreiben, warum man sich entschieden hat, zu investieren – Altersvorsorge, finanzielle Unabhängigkeit, ein bestimmtes Ziel. In Krisenzeiten hilft dies als Anker.

Steuern einfach erklärt – Abgeltungssteuer, Freistellungsauftrag, Vorabpauschale

Kapitalerträge aus ETF-Sparplänen unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer. Der Steuersatz beträgt derzeit 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer, was zu einer Gesamtbelastung von 26,375 % führt – ohne Kirchensteuer. Bei Kirchensteuerpflicht erhöht sich die Belastung auf rund 27,8 bis 28 % je nach Bundesland (Stand: 2026).

  • Freistellungsauftrag: Jede Person hat einen jährlichen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (Ehepaare und eingetragene Lebenspartner: 2.000 Euro). Dieser Betrag gilt seit 2023 und ist auch für 2026 unverändert gültig. Bis zu diesem Betrag bleiben Kapitalerträge steuerfrei. Bei jedem deutschen Broker lässt sich ein Freistellungsauftrag erteilen, damit bis zur Pauschbetragsgrenze keine Steuer einbehalten wird.
  • Vorabpauschale: Seit 2018 gilt für thesaurierende ETFs die Vorabpauschale. Sie sorgt dafür, dass ein kleiner Teil der fiktiven Wertsteigerung bereits während der Haltedauer jährlich versteuert wird – auch ohne Verkauf. Die konkrete Berechnung hängt vom Basiszins ab, den das Bundesfinanzministerium jährlich Anfang Januar auf Basis der Bundesbank-Zinsstruktur für Bundesanleihen festlegt. Für 2026 beträgt dieser Basiszins 3,20 %. Für die meisten Kleinsparer mit Freistellungsauftrag fällt die Vorabpauschale innerhalb der Freibetragsgrenze.

Sofort-Checkliste – In 5 Schritten zum ersten Sparplan

Alles Theorie, wenn man nicht anfängt. Hier sind die fünf konkreten Schritte:

Schritt 1: Finanzielles Fundament prüfen
Bevor man investiert, sollte man sicherstellen, dass man einen Notgroschen von mindestens drei Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto hat. Hochverzinste Schulden (Dispokredit, Kreditkarten) sollten vorrangig getilgt werden, bevor investiert wird.

Schritt 2: Broker auswählen und Depot eröffnen
Vor dem eigentlichen Produktkauf sollten die Sparplan-Konditionen mehrerer Anbieter miteinander verglichen werden. Die Kontoeröffnung dauert bei den meisten Onlinebrokern nur wenige Minuten und erfolgt vollständig digital, inklusive Videoident.

Schritt 3: ETF auswählen
Man sollte sich stets für einen breit diversifizierten, günstigen Index-ETF entscheiden – zum Beispiel auf Basis des MSCI World oder eines vergleichbaren Weltaktienindex. Eine niedrige TER und ausreichend Fondsvolumen (verbreitete Faustregel: mindestens 100 Millionen Euro Fondsvolumen) sollten gegeben sein.

Schritt 4: Sparplan einrichten
Die Summe des monatlichen Betrags sollte festgelegt werden (in diesem Beispiel 100 Euro). Danach folgen das Ausführungsdatum und der Dauerauftrag. Fertig.

Schritt 5: Freistellungsauftrag erteilen
Unmittelbar nach der Depoteröffnung sollte der Freistellungsauftrag in Höhe von 1.000 Euro direkt eingestellt werden. Das kostet keine zwei Minuten und erspart unnötige Steuerabzüge.

Letzte Aktualisierung am 4.04.2026 um 11:28 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Andreas Stegmüller

Andreas Stegmüller

Ist Gründer und Betreiber dieses Blogs. Hat während seiner mehr als zehnjährigen Redakteurs-Laufbahn schon für mehrere große Medien zu den unterschiedlichsten Themen geschrieben. Die Börse ist seit 2016 seine Leidenschaft.