Börsenlexikon
Arbitrage
Risikoarmer Gewinn aus Preisunterschieden desselben Vermögenswerts an verschiedenen Märkten.
Kurz erklärt: Risikoarmer Gewinn aus Preisunterschieden desselben Vermögenswerts an verschiedenen Märkten.
Bedeutung in der Praxis
Bei einer Arbitrage wird ein Vermögenswert gleichzeitig dort gekauft, wo er günstiger ist, und dort verkauft, wo er teurer ist. In hochliquiden Märkten verschwinden solche Lücken meist innerhalb von Sekundenbruchteilen, weshalb echte Arbitrage heute fast ausschließlich von algorithmischem Handel ausgenutzt wird.
Einordnung für Anleger und Trader
Der Begriff hilft dabei, Marktinformationen einzuordnen. Seine Bedeutung hängt aber von Instrument, Anlagehorizont und der konkreten Marktsituation ab. Deshalb sollte er mit weiteren Daten und dem eigenen Risikorahmen gelesen werden.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Nutze den Begriff zunächst zur Beschreibung der Lage und ergänze ihn um überprüfbare Daten: Zeitfenster, Vergleichsmaßstab, Kosten und Liquidität. Erst daraus entsteht eine Einordnung, die sich mit dem eigenen Anlageziel und Risikobudget verbinden lässt.
Worauf Anleger achten sollten
Vermeide Scheingenauigkeit. Viele Marktbegriffe beschreiben Wahrscheinlichkeiten oder historische Muster; sie liefern weder eine Renditegarantie noch ersetzen sie die Prüfung eines konkreten Wertpapiers.