Börsenlexikon
Bonität
Kreditwürdigkeit eines Schuldners (Staat oder Unternehmen).
Kurz erklärt: Kreditwürdigkeit eines Schuldners (Staat oder Unternehmen).
Bedeutung in der Praxis
Bonität wird von Ratingagenturen (S&P, Moody’s, Fitch) auf Skalen von AAA bis D bewertet. Niedrigere Bonität bedeutet höhere Ausfallwahrscheinlichkeit – und damit höhere Kupons. Anleger müssen Renditeaufschlag und Risiko gegeneinander abwägen.
Einordnung für Anleger und Trader
Der Begriff hilft dabei, Marktinformationen einzuordnen. Seine Bedeutung hängt aber von Instrument, Anlagehorizont und der konkreten Marktsituation ab. Deshalb sollte er mit weiteren Daten und dem eigenen Risikorahmen gelesen werden.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Nutze den Begriff zunächst zur Beschreibung der Lage und ergänze ihn um überprüfbare Daten: Zeitfenster, Vergleichsmaßstab, Kosten und Liquidität. Erst daraus entsteht eine Einordnung, die sich mit dem eigenen Anlageziel und Risikobudget verbinden lässt.
Worauf Anleger achten sollten
Vermeide Scheingenauigkeit. Viele Marktbegriffe beschreiben Wahrscheinlichkeiten oder historische Muster; sie liefern weder eine Renditegarantie noch ersetzen sie die Prüfung eines konkreten Wertpapiers.



