Börsenlexikon
Break-even-Quote
Mindesttrefferquote, ab der eine Strategie vor Kosten weder gewinnt noch verliert.
Kurz erklärt: Mindesttrefferquote, ab der eine Strategie vor Kosten weder gewinnt noch verliert.
Bedeutung in der Praxis
Die Break-even-Quote hängt vom Chance-Risiko-Verhältnis ab. Bei einem Gewinnziel, das doppelt so groß ist wie der Stop, reicht theoretisch eine Trefferquote von rund 33 Prozent. Spreads, Gebühren und Slippage erhöhen die reale Schwelle.
Einordnung für Anleger und Trader
Für Trader ist dieser Begriff vor allem bei der Vorbereitung und Umsetzung einer Order relevant. Seine Aussage hängt vom Handelsplatz, der Liquidität, dem Zeitfenster und dem gewählten Ordertyp ab. Ein einzelner Wert liefert keine verlässliche Kauf- oder Verkaufsentscheidung.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
In der Anwendung sollte der Begriff immer mit einem konkreten Handelsplan verbunden werden: Einstieg, Ausstieg, Positionsgröße und Kosten gehören zusammen. Gerade bei kleinen Zeitfenstern können Spread, Slippage und eine verzögerte Ausführung den theoretischen Vorteil einer Beobachtung schnell aufzehren.
Worauf Anleger achten sollten
Dokumentiere vor dem Trade, welche Beobachtung deine Annahme bestätigt oder widerlegt. So bleibt der Begriff ein Werkzeug zur Strukturierung einer Entscheidung und wird nicht zu einer nachträglichen Begründung für ein bereits eingegangenes Risiko.