Börsenlexikon
Cashflow
Tatsächlicher Geldfluss eines Unternehmens, bereinigt um buchhalterische Effekte.
Bedeutung in der Praxis
Der operative Cashflow zeigt, wie viel echtes Geld das Kerngeschäft erwirtschaftet, der Free Cashflow nach Investitionen, was für Dividenden, Schuldentilgung oder Aktienrückkäufe übrig bleibt. Für Langfristanleger oft aussagekräftiger als der Nettogewinn.
Einordnung für Anleger und Trader
Für Anleger wird der Begriff im Zusammenspiel von Ziel, Zeithorizont, Risikotragfähigkeit und Kosten praktisch. Eine sinnvolle Lösung kann für zwei Personen unterschiedlich aussehen, selbst wenn sie dasselbe Produkt oder dieselbe Kennzahl betrachten.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Nutze den Begriff zunächst zur Beschreibung der Lage und ergänze ihn um überprüfbare Daten: Zeitfenster, Vergleichsmaßstab, Kosten und Liquidität. Erst daraus entsteht eine Einordnung, die sich mit dem eigenen Anlageziel und Risikobudget verbinden lässt.
Worauf Anleger achten sollten
Vermeide Scheingenauigkeit. Viele Marktbegriffe beschreiben Wahrscheinlichkeiten oder historische Muster; sie liefern weder eine Renditegarantie noch ersetzen sie die Prüfung eines konkreten Wertpapiers.



