Börsenlexikon
Cost-Average-Effekt
Effekt regelmäßiger gleich hoher Investitionen, der den Durchschnittspreis glättet.
Kurz erklärt: Effekt regelmäßiger gleich hoher Investitionen, der den Durchschnittspreis glättet.
Bedeutung in der Praxis
Wer monatlich denselben Betrag investiert, kauft in günstigen Phasen mehr Anteile und in teuren Phasen weniger. Das senkt das Timing-Risiko, garantiert aber keine bessere Rendite als eine Einmalanlage in einem langen Aufwärtsmarkt.
Einordnung für Anleger und Trader
Für Anleger wird der Begriff im Zusammenspiel von Ziel, Zeithorizont, Risikotragfähigkeit und Kosten praktisch. Eine sinnvolle Lösung kann für zwei Personen unterschiedlich aussehen, selbst wenn sie dasselbe Produkt oder dieselbe Kennzahl betrachten.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Praktisch wird der Begriff erst mit Zahlen: Welche Gewichtung hat die Position, welche Kosten fallen an, wie hoch ist der mögliche Verlust und welche Rolle erfüllt sie im Gesamtdepot? Diese Fragen verhindern, dass ein an sich sinnvolles Produkt zu groß oder zum falschen Zeitpunkt eingesetzt wird.
Worauf Anleger achten sollten
Berücksichtige bei Vergleichen stets Steuern, Spreads, Produktstruktur und persönliche Liquiditätsreserven. Historische Renditen und Eigenschaften eines Fonds oder Index beschreiben die Vergangenheit, aber keine zugesagte künftige Entwicklung.


