Börsenlexikon
Covered Call
Optionsstrategie, bei der auf eine bereits gehaltene Aktie eine Kaufoption verkauft wird.
Kurz erklärt: Optionsstrategie, bei der auf eine bereits gehaltene Aktie eine Kaufoption verkauft wird.
Bedeutung in der Praxis
Beim Covered Call vereinnahmt der Anleger eine Optionsprämie, begrenzt dafür aber seinen Gewinn oberhalb des Ausübungspreises. Die Strategie mindert Verluste nur um die Prämie und ersetzt weder Diversifikation noch Risikomanagement.
Einordnung für Anleger und Trader
Für Trader ist dieser Begriff vor allem bei der Vorbereitung und Umsetzung einer Order relevant. Seine Aussage hängt vom Handelsplatz, der Liquidität, dem Zeitfenster und dem gewählten Ordertyp ab. Ein einzelner Wert liefert keine verlässliche Kauf- oder Verkaufsentscheidung.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Nutze den Begriff zunächst zur Beschreibung der Lage und ergänze ihn um überprüfbare Daten: Zeitfenster, Vergleichsmaßstab, Kosten und Liquidität. Erst daraus entsteht eine Einordnung, die sich mit dem eigenen Anlageziel und Risikobudget verbinden lässt.
Worauf Anleger achten sollten
Vermeide Scheingenauigkeit. Viele Marktbegriffe beschreiben Wahrscheinlichkeiten oder historische Muster; sie liefern weder eine Renditegarantie noch ersetzen sie die Prüfung eines konkreten Wertpapiers.