Börsenlexikon
High-Water-Mark
Gebührenregel, nach der eine Performance Fee erst oberhalb eines früheren Höchststands anfallen soll.
Kurz erklärt: Gebührenregel, nach der eine Performance Fee erst oberhalb eines früheren Höchststands anfallen soll.
Bedeutung in der Praxis
Eine High-Water-Mark soll verhindern, dass ein Fondsmanager nach einem Verlust schnell erneut erfolgsabhängige Gebühren erhält. Maßgeblich ist, wie der Höchststand, Referenzzeitraum und mögliche Rücksetzung definiert sind. Die Regel ist sinnvoll, ersetzt aber keine Prüfung der gesamten Kostenstruktur und der Rendite nach Gebühren.
Einordnung für Anleger und Trader
Für Anleger wird der Begriff im Zusammenspiel von Ziel, Zeithorizont, Risikotragfähigkeit und Kosten praktisch. Eine sinnvolle Lösung kann für zwei Personen unterschiedlich aussehen, selbst wenn sie dasselbe Produkt oder dieselbe Kennzahl betrachten.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Nutze den Begriff zunächst zur Beschreibung der Lage und ergänze ihn um überprüfbare Daten: Zeitfenster, Vergleichsmaßstab, Kosten und Liquidität. Erst daraus entsteht eine Einordnung, die sich mit dem eigenen Anlageziel und Risikobudget verbinden lässt.
Worauf Anleger achten sollten
Vermeide Scheingenauigkeit. Viele Marktbegriffe beschreiben Wahrscheinlichkeiten oder historische Muster; sie liefern weder eine Renditegarantie noch ersetzen sie die Prüfung eines konkreten Wertpapiers.