Börsenlexikon
OCO-Order
Orderkombination, bei der die Ausführung einer Order die andere automatisch löscht.
Kurz erklärt: Orderkombination, bei der die Ausführung einer Order die andere automatisch löscht.
Bedeutung in der Praxis
OCO steht für One Cancels the Other. Trader koppeln damit typischerweise Take-Profit und Stop-Loss: Wird das Gewinnziel erreicht, verschwindet der Stop; wird der Stop ausgelöst, verschwindet das Ziel. Das reduziert Bedienfehler und ist besonders bei aktiven Trades sinnvoll.
Einordnung für Anleger und Trader
Für Trader ist dieser Begriff vor allem bei der Vorbereitung und Umsetzung einer Order relevant. Seine Aussage hängt vom Handelsplatz, der Liquidität, dem Zeitfenster und dem gewählten Ordertyp ab. Ein einzelner Wert liefert keine verlässliche Kauf- oder Verkaufsentscheidung.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Nutze den Begriff zunächst zur Beschreibung der Lage und ergänze ihn um überprüfbare Daten: Zeitfenster, Vergleichsmaßstab, Kosten und Liquidität. Erst daraus entsteht eine Einordnung, die sich mit dem eigenen Anlageziel und Risikobudget verbinden lässt.
Worauf Anleger achten sollten
Vermeide Scheingenauigkeit. Viele Marktbegriffe beschreiben Wahrscheinlichkeiten oder historische Muster; sie liefern weder eine Renditegarantie noch ersetzen sie die Prüfung eines konkreten Wertpapiers.
