Börsenlexikon

Pivot Point

Berechneter Referenzpunkt aus Vortageskursen, häufig als intraday-Orientierung genutzt.

Kurz erklärt: Berechneter Referenzpunkt aus Vortageskursen, häufig als intraday-Orientierung genutzt.

Bedeutung in der Praxis

Pivot Points werden klassisch als Mittel aus High, Low und Close des Vortags berechnet. Daraus leiten sich Unterstützungs- (S1, S2, S3) und Widerstandsniveaus (R1, R2, R3) ab, die Daytrader als Orientierung verwenden.

Einordnung für Anleger und Trader

Für Trader ist dieser Begriff vor allem bei der Vorbereitung und Umsetzung einer Order relevant. Seine Aussage hängt vom Handelsplatz, der Liquidität, dem Zeitfenster und dem gewählten Ordertyp ab. Ein einzelner Wert liefert keine verlässliche Kauf- oder Verkaufsentscheidung.

So lässt sich der Begriff praktisch nutzen

In der Anwendung sollte der Begriff immer mit einem konkreten Handelsplan verbunden werden: Einstieg, Ausstieg, Positionsgröße und Kosten gehören zusammen. Gerade bei kleinen Zeitfenstern können Spread, Slippage und eine verzögerte Ausführung den theoretischen Vorteil einer Beobachtung schnell aufzehren.

Worauf Anleger achten sollten

Dokumentiere vor dem Trade, welche Beobachtung deine Annahme bestätigt oder widerlegt. So bleibt der Begriff ein Werkzeug zur Strukturierung einer Entscheidung und wird nicht zu einer nachträglichen Begründung für ein bereits eingegangenes Risiko.

Häufige Fragen

Was bedeutet Pivot Point einfach erklärt?

Berechneter Referenzpunkt aus Vortageskursen, häufig als intraday-Orientierung genutzt.

Wann ist dieser Begriff für Anleger wichtig?

Prüfe den Begriff zusammen mit Preis, Kosten, Positionsgröße und einer vorher festgelegten Verlustgrenze. So wird aus einer Marktbeobachtung eine nachvollziehbare, aber keine automatische Handelsregel.

Was sollte ich vor einer Entscheidung zu Pivot Point prüfen?

Dokumentiere vor dem Trade, welche Beobachtung deine Annahme bestätigt oder widerlegt. So bleibt der Begriff ein Werkzeug zur Strukturierung einer Entscheidung und wird nicht zu einer nachträglichen Begründung für ein bereits eingegangenes Risiko.

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