Börsenlexikon
PRIIPs
EU-Verordnung zu standardisierten Basisinformationsblättern für Anlageprodukte.
Kurz erklärt: EU-Verordnung zu standardisierten Basisinformationsblättern für Anlageprodukte.
Bedeutung in der Praxis
Das PRIIPs-KID liefert Privatanlegern auf wenigen Seiten Risiko, Kosten und Performance-Szenarien eines Produkts. Es soll Vergleichbarkeit erzwingen – die Praxis wurde wegen aggressiver Performance-Annahmen lange kritisiert.
Einordnung für Anleger und Trader
Für Anleger wird der Begriff im Zusammenspiel von Ziel, Zeithorizont, Risikotragfähigkeit und Kosten praktisch. Eine sinnvolle Lösung kann für zwei Personen unterschiedlich aussehen, selbst wenn sie dasselbe Produkt oder dieselbe Kennzahl betrachten.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Praktisch wird der Begriff erst mit Zahlen: Welche Gewichtung hat die Position, welche Kosten fallen an, wie hoch ist der mögliche Verlust und welche Rolle erfüllt sie im Gesamtdepot? Diese Fragen verhindern, dass ein an sich sinnvolles Produkt zu groß oder zum falschen Zeitpunkt eingesetzt wird.
Worauf Anleger achten sollten
Berücksichtige bei Vergleichen stets Steuern, Spreads, Produktstruktur und persönliche Liquiditätsreserven. Historische Renditen und Eigenschaften eines Fonds oder Index beschreiben die Vergangenheit, aber keine zugesagte künftige Entwicklung.