Börsenlexikon
Realwirtschaft
Sektor der Wirtschaft, in dem reale Güter und Dienstleistungen produziert werden.
Kurz erklärt: Sektor der Wirtschaft, in dem reale Güter und Dienstleistungen produziert werden.
Bedeutung in der Praxis
Die Realwirtschaft steht im Gegensatz zur reinen Finanzwirtschaft. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 ist klar, dass beide nicht entkoppelt sind – Stress an den Märkten überträgt sich rasch auf Investitionen, Beschäftigung und Konsum.
Einordnung für Anleger und Trader
Der Begriff hilft dabei, Marktinformationen einzuordnen. Seine Bedeutung hängt aber von Instrument, Anlagehorizont und der konkreten Marktsituation ab. Deshalb sollte er mit weiteren Daten und dem eigenen Risikorahmen gelesen werden.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Nutze den Begriff zunächst zur Beschreibung der Lage und ergänze ihn um überprüfbare Daten: Zeitfenster, Vergleichsmaßstab, Kosten und Liquidität. Erst daraus entsteht eine Einordnung, die sich mit dem eigenen Anlageziel und Risikobudget verbinden lässt.
Worauf Anleger achten sollten
Vermeide Scheingenauigkeit. Viele Marktbegriffe beschreiben Wahrscheinlichkeiten oder historische Muster; sie liefern weder eine Renditegarantie noch ersetzen sie die Prüfung eines konkreten Wertpapiers.


