Börsenlexikon

Trefferquote

Anteil gewinnender Trades an allen abgeschlossenen Trades.

Kurz erklärt: Anteil gewinnender Trades an allen abgeschlossenen Trades.

Bedeutung in der Praxis

Die Trefferquote wirkt psychologisch wichtig, sagt allein aber wenig aus. Eine Strategie mit 40 Prozent Gewinnern kann hervorragend sein, wenn die Gewinne groß genug sind; eine Strategie mit 80 Prozent Gewinnern kann scheitern, wenn einzelne Verluste alles ausradieren.

Einordnung für Anleger und Trader

Der Begriff beschreibt eine typische Denkfalle, die besonders in Phasen starker Kursbewegungen auftreten kann. Er ist kein Urteil über einzelne Anleger, sondern ein Anlass, Entscheidungen nachvollziehbar und wiederholbar zu gestalten.

So lässt sich der Begriff praktisch nutzen

Eine wirksame Gegenmaßnahme ist ein einfacher Entscheidungsprozess: Anlass notieren, Ziel und Risiko festlegen und erst danach handeln. Dadurch wird sichtbar, ob eine Entscheidung auf überprüfbaren Informationen oder auf FOMO, Angst oder dem Wunsch beruht, einen Verlust schnell zurückzugewinnen.

Worauf Anleger achten sollten

Kontrolliere Entscheidungen in ruhigen Abständen statt bei jeder Kursbewegung. Wer Regeln nachträglich anpasst, verliert den Vergleichsmaßstab; wer sie starr befolgt, sollte dennoch neue, wirklich relevante Informationen berücksichtigen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Trefferquote einfach erklärt?

Anteil gewinnender Trades an allen abgeschlossenen Trades.

Wann ist dieser Begriff für Anleger wichtig?

Lege Kriterien, Positionsgrößen und einen Überprüfungszeitpunkt vor der Entscheidung fest. Ein schriftlicher Plan macht es leichter, neue Informationen von emotionalen Impulsen zu trennen.

Was sollte ich vor einer Entscheidung zu Trefferquote prüfen?

Kontrolliere Entscheidungen in ruhigen Abständen statt bei jeder Kursbewegung. Wer Regeln nachträglich anpasst, verliert den Vergleichsmaßstab; wer sie starr befolgt, sollte dennoch neue, wirklich relevante Informationen berücksichtigen.

← Zurück zum Lexikon