Börsenlexikon
Wertpapierkennnummer (WKN)
Sechsstelliger Code zur eindeutigen Identifikation eines Wertpapiers im DACH-Raum.
Kurz erklärt: Sechsstelliger Code zur eindeutigen Identifikation eines Wertpapiers im DACH-Raum.
Bedeutung in der Praxis
Die WKN identifiziert Wertpapiere unverwechselbar, parallel zur internationalen ISIN. Bei Online-Brokern reicht heute meist die ISIN, die WKN bleibt aber im DACH-Raum verbreitet.
Einordnung für Anleger und Trader
Bei rechtlichen, steuerlichen oder formalen Begriffen zählt der konkrete Anwendungsfall. Regeln, Fristen und Pflichten können sich ändern und unterscheiden sich je nach Wohnsitz, Produkt und Depotbank.
So lässt sich der Begriff praktisch nutzen
Bei Steuer- und Regelthemen ist der Ablauf wichtiger als eine allgemeine Definition: Zahlungsland, Produktart, Zeitpunkt, Depotbank und persönliche Steuerdaten können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Bewahre Abrechnungen und Bescheinigungen auf, damit sich Vorgänge später nachvollziehen und gegebenenfalls korrigieren lassen.
Worauf Anleger achten sollten
Dieser Lexikonartikel erklärt das Prinzip, ersetzt aber keine aktuelle steuerliche oder rechtliche Prüfung. Besonders bei Quellensteuer, Verlustverrechnung, Fondsbesteuerung oder grenzüberschreitenden Depots können Fristen und Nachweise entscheidend sein.