Relai: Bitcoin-Kauf direkt in die eigene Wallet

Auch wenn natürlich weiterhin nichts gegen die Verwendung einer etablierten Kryptobörse spricht, haben gerade die letzten Monate gezeigt, wie schnell selbst die vermeintlich größten und sichersten Handelsplattformen von der Bildschirmfläche verschwinden oder zumindest ins Wanken geraten können.

Das Problem dabei: Anders als bei klassischen Aktienbrokern sind die Vermögenswerte der Kunden nicht als Sondervermögen deklariert und somit nicht gegen dessen Insolvenz gesichert. Geht eine Börse pleite oder macht gar einen Exitscam, sind die dort hinterlegten Werte verloren. „Nor your keys, not your coins“, lautet das Stichwort.

Dieses Risiko lässt sich immerhin etwas mindern, indem man seine Kryptowährungen nach dem Kauf direkt an seine eigene Wallet, besser noch an seine Hardware-Wallet weiterschickt.

Kauf in die eigene Software-Wallet

Zumindest für den Kauf von Bitcoin gibt es einen sehr guten Mittelweg: Die Relai-App. Dabei handelt es sich um eine Schweizer Plattform, die die dort erworbenen Bitcoin direkt an die eigene Software-Wallet schickt, von wo aus man seine Coins jeder Zeit selbst verwalten kann. Über die zwölf individuellen Wörter besitzt man den Privatkey und hat theoretisch immer Zugriff auf seine Einlagen. Relai hat hingegen keinen Zugriff auf die Wallets seiner Kunden. Sie sind selbst für alles verantwortlich.

Natürlich kann über die Relai-App und die integrierte Software-Wallet die Einlage vollständig an ein externes Wallet gegen die üblichen Transaktionsgebühren des Netzwerks verschickt werden. Relai bietet diese Möglichkeit sogar auch direkt beim Kauf an, wobei diese dann aus regulatorischen Gründen vorher digital signiert werden muss, um die Inhaberschaft zu bestätigen. Wer das umgehen möchte, kauft seine Anteile zunächst in das Relai-Wallet und schickt sie erst dann weiter.

Doch damit nicht genug: Relai bietet Bitcoin nicht nur zum Einmalkauf an, sondern erlaubt auch regelmäßige Käufe, die dann völlig automatisch im wöchentlichen oder monatlichen Rhythmus durchgeführt werden können. Quasi wie ein vollautomatischer Sparplan. In der Regel verlangt die Plattform eine Grundgebühr von 2,5 % und veranschlagt für den Kredit- und Debitkarten-Kauf eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 3 % für europäische Karten.

Diese lässt sich jedoch über ein Investment in Höhe von mindestens 100 Euro, per automatischen Sparplan und über die Nutzung eines Empfehlungscode (REL155073) um bis zu 1,5 Prozentpunkte drücken, womit man am Ende lediglich 1 % Gebühren bezahlt. Wer dann auch noch per Banküberweisung bezahlt, spart sich die zusätzlichen Kartengebühren. Dann wird der Kauf direkt nach Geldeingang bei Relai tagesaktuell durchgeführt.

Sparplan-Option und günstiger Handel

Seit Kurzem kann Bitcoin einmal im Monat auch komplett ohne die von Relai veranschlagten Gebühren bis zu einem Betrag von 100 Euro erstanden werden, womit sich die einzig dezentrale Kryptowährung völlig kostenlos erwerben lässt. Diesen kostenlosen Handel wollen die Schweizer in den nächsten Monaten ausweiten, indem man den Wegfall der Gebühren auch bei Sparplänen oder noch größeren Summen ermöglichen möchte. Natürlich ist auch ein Verkauf direkt über die App möglich.

Insgesamt setzt die Relai-App auf ein sehr schlichtes und einfaches Design, dessen Interface es besonders einfach macht, Bitcoin zu kaufen, zu verkaufen oder über die Wallet zu verschicken und zu empfangen. Gerade die Sparplan-Möglichkeit und die Tatsache, dass es eine eigene Wallet mit Mnemonic-Phrase gibt, ist unschlagbar!

Tipp: Über unseren Empfehlungscode REL155073 kann man die Gebühren außerhalb des ohnehin kostenlosen Bitcoin-Kaufs um 0,5 Prozentpunkte reduzieren und das bei jedem Kauf. Gleichzeitig unterstützt man TradingForFuture.de, um weitere Artikel wie diesen kostenlos lesen zu können.
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Letzte Aktualisierung am 18.02.2024 um 11:05 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Andreas Stegmüller

Ist Gründer und Betreiber dieses Blogs. Hat während seiner mehr als zehnjährigen Redakteurs-Laufbahn schon für mehrere große Medien zu den unterschiedlichsten Themen geschrieben. Die Börse ist seit 2016 seine Leidenschaft.

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